Wer kann nominiert werden, wer kann nominieren?
Nominiert werden können Firmen aus der Region Bern, die sich besonders für die Eingliederung von Menschen mit einer psychisch bedingten Leistungs­einschränkung im Betrieb einsetzen. Ausgeschlossen sind Firmen, welche geschützte Arbeitsplätze anbieten gemäss IV-Gesetz. Der gleiche Betrieb kann jedes Jahr wieder vorgeschlagen werden (oder – falls er einmal Preisträger war – fünf Jahre später wieder). Die Chancen, den Berner Sozialstern zu gewinnen, erhöhen sich bei mehrmaliger Nomination. Jede Person kann einen oder mehrere Betriebe aus dem privaten oder öffentlichen Bereich als Kandidaten für den Berner Sozialstern vorschlagen. Arbeitgeber können ihre eigene Unternehmung nominieren.

 

Kriterien zur Nomination

Grundsatz:

Die Unternehmung engagiert sich für die Eingliederung von Menschen mit einer psychisch bedingten Leistungseinschränkung indem diese einen oder mehrere Arbeitsplätze für psychisch beeinträchtigte Menschen anbietet.

Von der Nomination ausgeschlossen sind:

Betriebe, die regelmässig von der öffentlichen Hand unterstützte Eingliederungsleistungen anbieten, z.B. Integrationsmassnahmen der IV oder Arbeitstrainings via RAV/Sozialdienste, können nicht nominiert werden. Dazu gehören insbesondere Eingliederungsinstitutionen, Sozialfirmen und Dauerwerkstätten gem. IVG und Betriebe, deren Einnahmen aus öffentlich abgegoltenen Eingliederungsleistungen 2% des Betriebsertrags übersteigen.

Einzugsgebiet:

Deutschsprachiges Gebiet des Kantons Bern ausser Berner Oberland (im Aaretal bis und mit Gemeinde Münsingen).

Engagement:

Der Betrieb setzt sich seit mindestens einem Jahr vor Ablauf der jeweiligen Nominationsfrist (31.07.) für Menschen mit einer psychisch bedingten Leistungseinschränkung ein.

Sperrfrist für ehemalige Preisträger

Firmen welche bereits Preisträger waren, sind einer Sperrfrist von 5 Jahren unterstellt.

Nomination:

Grundsätzlich wird jede Nomination, die auf dem offiziellen Nominationsbogen oder Online erfolgt und plausible Angaben über besondere Anstrengungen enthält, entgegengenommen. Selbstnominationen von Betrieben sind auch möglich.

Minimaler zeitlicher Umfang:

Der Betrieb setzt sich mindestens seit einem Jahr für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung ein.

Massnahmen des Betriebs:

Der Betrieb hat besondere Massnahmen getroffen: z.B. Leistungsanforderungen reduziert, Arbeitsorganisation angepasst um Ausfälle aufzufangen, interne Begleitpersonen zugeteilt, Zusammenarbeit mit externen Fachstellen organisiert…

 

Vorgehen bei der Nominierung und Wahl des Preisträgers
Beantworten Sie die Fragen auf dem Nominationsbogen vollständig und möglichst genau. Das erleichtert der Jury die Auswahl. Erwünscht sind zusätzliche Unterlagen wie beispielsweise eine Arbeitsplatzbeschreibung, Berichte von betroffenen Mitarbeitenden, ein Leitbild, Prospekte oder Jahresberichte der Firma.Teilen Sie den Verantwortlichen der Firma mit, dass sie von Ihnen nominiert wurden. Sie werden sich bestimmt darüber freuen! 

Den Eingang der Nomination wird vom JOB COACH PLACEMENT der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD) bestätigt. Wir sammeln die Nominationen und erstellen Dossiers. Die nominierten Firmen werden von uns benachrichtigt und eingeladen, zusätzliche Angaben und Unterlagen einzureichen. Im Herbst trifft die Jury eine Vorauswahl aufgrund der Dossiers. Nach einer Betriebsbesichtigung bei den Favoriten bestimmt sie den Preisträger.


 
Folgen Sie uns auf
facebook
 

Gerne nehmen wir ab dem

1. Mai 2019

weitere Nominationen entgegen.